Growth Blueprint: Wie Sie in 4 Wochen Klarheit über Ihre digitalen Prioritäten gewinnen
Viele Unternehmen wissen, dass Marketing und Vertrieb digital „besser“ funktionieren müssten – aber nicht, wo sie anfangen sollen. Es gibt Kampagnen, Tools und Ideen, aber kein klares Bild, welche Schritte als Nächstes wirklich entscheidend sind. Genau hier setzt ein Growth Blueprint an.
Das eigentliche Problem: Zu viele Möglichkeiten, zu wenig Priorität
Die meisten Organisationen haben heute eher ein „Zuviel“ als ein „Zuwenig“:
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mehrere Tools (CRM, Newsletter, Landingpages, vielleicht Automatisierung)
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verschiedene Kanäle (Website, Social, Events, Empfehlungen)
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viele Einzelmassnahmen, aber wenig Zusammenhang
Was fehlt, ist eine Antwort auf drei einfache Fragen:
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Welche Ziele wollen wir im Marketing und Vertrieb konkret erreichen?
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Welche Hebel haben darauf den grössten Einfluss?
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Welche Massnahmen sollten wir in welcher Reihenfolge umsetzen?
Ohne diese Klarheit entsteht Aktionismus: Es wird gemacht, was gerade Zeit, Budget oder Lust hergibt – nicht unbedingt das, was den grössten Beitrag zur Wertschöpfung leistet.
Was ein Growth Blueprint leistet
Ein Growth Blueprint ist kein weiteres Konzeptpapier, das in der Schublade verschwindet. Er soll in kurzer Zeit drei Dinge liefern:
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Klarheit: Wo stehen wir, wo wollen wir hin, was fehlt dazwischen?
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Entscheidungsgrundlage: Welche Systeme, Prozesse und Massnahmen sind sinnvoll – und welche nicht?
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konkrete Roadmap: Was machen wir in den nächsten 90 Tagen ganz konkret?
Statt sich in Details zu verlieren, schafft der Blueprint einen Überblick, der handlungsfähig macht.
Was im Growth Blueprint typischerweise analysiert wird
Die Inhalte können je nach Unternehmen variieren, aber drei Bereiche sind fast immer zentral.
a) Marketing, Vertrieb und Kundenprozesse
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Wie kommen heute Interessenten mit Ihnen in Kontakt?
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Wie werden Leads erfasst, qualifiziert und weitergegeben?
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Wie läuft ein typischer Verkaufsprozess ab – vom Erstkontakt bis zum Abschluss?
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Wo brechen Interessenten ab, wo geht Zeit oder Information verloren?
Ziel: Die tatsächliche Kundenreise sichtbar machen – nicht nur die Wunschvorstellung.
b) Systeme und Daten
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Welche Tools sind im Einsatz (CRM, E-Mail, Automatisierung, Formulare, Analytics)?
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Welche Daten werden erfasst – und welche fehlen?
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Wo existieren Medienbrüche oder doppelte Datenhaltung?
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Welche Auswertungen sind heute möglich – und welche wären nötig?
Ziel: Verstehen, was technisch bereits vorhanden ist und welche Rolle diese Systeme spielen (oder spielen könnten).
c) Ziele, Kennzahlen und Wachstumstreiber
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Welche Ziele gibt es (z. B. Umsatz, Neukunden, Anfragen, Abschlussquoten)?
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Welche Kennzahlen werden heute regelmässig angeschaut – und welche nicht?
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Welche „Hebel“ sind erkennbar (z. B. bessere Qualifizierung, mehr Folgeangebote, kürzere Durchlaufzeiten)?
Ziel: Die Brücke zwischen Geschäftszielen und Systemen schlagen.
Die 90-Tage-Roadmap: Warum der Fokus so wichtig ist
Ein zentrales Ergebnis des Growth Blueprints ist eine klare Roadmap für die nächsten 90 Tage. Sie beantwortet drei konkrete Fragen:
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Was setzen wir als Erstes um?
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Was können wir bewusst später angehen?
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Was lassen wir ganz bewusst weg?
Statt eines überladenen Massnahmenkatalogs enthält die Roadmap wenige, klar priorisierte Schritte – zum Beispiel:
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Phase 1 (Monat 1): CRM-Struktur aufräumen, Pipeline-Phasen definieren, Basis-Reporting einrichten
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Phase 2 (Monat 2): Standardisierte Follow-up-Prozesse einführen, erste Automatisierungen aufsetzen
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Phase 3 (Monat 3): Landingpages und Formulare sauber an CRM anbinden, Marketing und Vertrieb in den neuen Prozess eintrainieren
Wichtig: Die Roadmap ist nicht nur eine Liste, sondern ordnet Verantwortlichkeiten, Reihenfolgen und Abhängigkeiten.
Welche Entscheidungen durch den Blueprint einfacher werden
Mit einem Growth Blueprint fällt es Führung und Teams deutlich leichter, Entscheidungen zu treffen:
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Tool-Entscheidungen
Brauchen wir wirklich ein neues System – oder nutzen wir das bestehende besser? Wenn ja: wofür genau? -
Budget-Entscheidungen
In welche Massnahmen lohnt sich eine Investition – und welche bringen wenig Wirkung im Verhältnis zum Aufwand? -
Ressourcen-Entscheidungen
Wo braucht es intern Kapazität, wo externen Support – und wofür genau? -
Prioritäts-Entscheidungen
Was machen wir jetzt, was später, was gar nicht?
Statt „Gefühl“ und Einzelmeinungen haben Sie eine gemeinsame, strukturierte Grundlage.
Für wen sich ein Growth Blueprint besonders lohnt
Ein Growth Blueprint entfaltet vor allem dann Wirkung, wenn:
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bereits Leads und Anfragen vorhanden sind
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verschiedene Tools im Einsatz sind, aber kein klares Gesamtsystem
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Marketing und Vertrieb bereit sind, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen
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das Management Entscheidungen treffen möchte, aber saubere Entscheidungsgrundlagen fehlen
Weniger sinnvoll ist er, wenn es praktisch noch keine Aktivitäten gibt oder nur einzelne, isolierte Massnahmen gewünscht sind (z. B. „nur eine Landingpage“ oder „nur ein Newsletter-Tool“).
Was nach dem Growth Blueprint passiert
Ein Blueprint ist der Startpunkt, nicht das Ziel. Auf Basis der Roadmap können Sie:
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die Umsetzung intern angehen
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gezielt externe Partner beauftragen
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oder die nächsten Schritte mit einem strukturierten Setup- oder Steering-Angebot angehen
Entscheidend ist: Sie wissen, warum Sie etwas tun, was Sie tun und was Sie bewusst nicht tun.
Fazit
Ein Growth Blueprint bringt Ordnung in ein Umfeld, das oft von Tools, Ideen und Einzelmassnahmen geprägt ist. Er schafft Klarheit, Priorität und Entscheidungsfähigkeit – und legt damit die Grundlage dafür, dass Marketing- und Vertriebsinvestitionen tatsächlich zur Wertschöpfung beitragen.
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